Finanzwoche Teil 1, Geld und Motivation

In dieser Woche, werde ich von Montag bis Donnerstag über Finanzen schreiben. Ich denke, gerade jetzt ist der richtige Zeitpunkt um darüber nach zu denken. Nicht wegen der Wirtschaftskrise oder weil der Frühling kommt, sondern weil der erste Zeitpunkt über verantwortungsvollen Umgang mit Geld zu reden immer der Beste ist. Von Montag bis Donnerstag also steht das Blog ganz im Zeichen der Finanzplanung.

Vorschau:

Montag: Geld und Motivation, Die Quelle entdecken

Dienstag: Gute und schelchte Ausgaben, Den Geldfluss lenken

Mittwoch: Geld richtig nutzen, Einen Staudamm bauen

Donnerstag: Entscheiden ohne Angst, Aus dem Vollen schöpfen

Geld und Motivation, Die Reise beginnt

Die Frage nach dem Geld wird oft falsch formuliert. Sie sollte nicht lauten Wann krieg ich mehr, und auch nicht wann hab ich alles, sondern: Wann hab ich genug?

Und um diese Frage klar und deutlich zu formulieren, müssen wir wissen wohin wir wollen.

Jeder hat eine andere Einstellung wo er im Leben hin will. Für mich zum Beispiel geht es darum eine möglichst lange Zeitspanne meines Lebens Spaß zu haben. Diese Freude wiederum ziehe ich aus kreativen Tätigkeiten und Zeit die ich mit Freunden und Familie verbringe. Für euch kann das etwas ganz anderes sein,vielleicht die Welt zu sehen, oder ein Haus am Meer zu haben.

Wichtig ist, sein Ziel zu kennen. Wenn das Ziel noch nicht klar ist, dann wird es auch schwierig finanziell die richtigen Entscheidungen zu treffen. Denn einfach mal so vor sich hin sparen ist nicht unbedingt die beste Motivation.

Eine gute Technik sich seiner Lebensziele bewusst zu werden ist sich entspannt hin zu setzen und zu überlegen wie man in zehn, zwanzig oder dreissig Jahren leben will. Es geht hier bewusst darum ein möglichst farbiges Bild zu schaffen. Hast du Familie?, Was passiert gerade?, Welcher Tätigkeit gehst du nach?. Es geht nicht darum hier Schranken aufzubauen, alles ist erlaubt. Du siehst dich einfach so, wie du dir die Zukunft wünscht.

Ein weitere guter Ansatz ist ein Vision Board zu machen. Ein Brett, dass alle Wünsche für die Zukunft an einem guten Platz vereint. Zeitungsartikel, Bilder, oder auch Symbole die die erfüllten Träume darstellen. (Visionboards und Zieldefinition)

Natürlich geht die Zielfindung nicht von Heute auf Morgen, aber sie ist ein wichtiger Schritt in eine gesicherte finanzielle Zukunft. Nur so kannst du erkennen wie du deinen Geldfluss lenken mußt um deine Ziele zu erreichen. Denn ohne das Ziel zu kennen, wird sich einfach kein Weg ergeben.

“Wir sind nur dadurch erfolgreich, dass wir uns im Leben oder im Krieg oder wo auch immer ein einzelnes beherrschendes Ziel setzen, und diesem Ziel alle anderen Überlegungen unterordnen.” (Dwight D. Eisenhower)

Habe ich erst einmal ein klares Ziel vor Augen, kann ich mit ein paar Überlegungen eindeutig sagen, wann ich genug Geld verdient haben werde um jedes Monat oder jedes Jahr dieses Ziel zu erreichen. Nur dann wird auch klar werden, ob ich etwas bestimmtes wirklich kaufen muss oder vielleicht nur möchte. Davon aber Morgen mehr.

2 Kommentare

Eingeordnet unter Finanzen, Geld, Ziele

2 Antworten zu Finanzwoche Teil 1, Geld und Motivation

  1. goodkats

    auf ein ziel hin zu sparen ist wichtig und richtig, aber sollte man nicht auch einfach so was auf die seite legen, selbst wenn man keine ziele hat? zB hätte ich keine waschküche im haus, würde ich jetzt ziemlich dringend zwischen 300 – 400 euro für eine neue dringend benötigen. da mein sparbuch nach dem umzug und der wohnungssanierung vor einem jahr ratzefatzekahl ist und ich nur mühsam kleinbeträge auf die seite scheffeln konnte, die dann aber wieder für sachen wie auto oder stromnachzahlung draufgingen, stehe ich ja nun wieder bei null und versuche seit kurzem konsequent einen betrag der sinn macht auf die seite zu schaffen. eben für notfälle, aber auch für reisen zB. natürlich ist es schwerer ohne ein richtiges ziel konsequent zu bleiben, aber lieber ein bisschen was auf der seite, als gar nix.

  2. Auf jeden Fall ein richtiger Ansatz. Ich hoffe, Ihr bleibt an der Geschichte dran?! Im Bekanntenkreis vergeht kein Treffen, wo wir nicht drüber am diskutieren sind. Viele Grüße, Sieglinde Grünewald

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